Infrarot Kopfhörer
Einer der ersten Übertragungswege, die bei kabellosen Kopfhörern zum Einsatz kamen, ist die Übertragung des Signals mittels eines Infrarotsenders. Je nach Bauart wird das Signal hierbei analog oder digital übermittelt. In den Kopfhörer selbst ist ein Infrarot-Empfänger sowie ein Verstärker integriert.
Da das übermittelte Signal im Kopfhörer aktiv verstärkt wird, muss der Infrarot-Kopfhörer mit einer oder mehreren Batterien bestückt werden. Teilweise verfügen Infrarot-Kopfhörer auch über einen internen Akku. In diesem Fall hat der zugehörige Infrarot-Sender, der an die Tonquelle (beispielsweise eine HiFi-Anlage) angeschlossen wird, gleichzeitig die Funktion eine Ladestation, auf die der Kopfhörer zum Laden des Akkus aufgesetzt werden kann.
Nachteile von Infrarot Kopfhörern
Wesentlicher Nachteil bei der Nutzung von kabellosen Kopfhörern, die auf einer Signalübertragung mittel Infrarot-Technik basieren, ist, dass ein ständiger Sichtkontakt zwischen der an die Tonquelle angeschlossenen Sendestation und dem Infrarot-Empfänger im Kopfhörer bestehen muss.
Ist eine solche Verbindung nicht permanent gegeben es oftmals zu Aussetzern der Übertragung oder einer Beeinträchtigung der Übertragungsqualität. Zudem ist in vielen Fällen auch ein Grundrauschen im Kopfhörer zu vernehmen.
Alternativen zu Infrarot Kopfhörern
Nach heutigem Stand der Technik ist bei der Wahl eines kabellosen Kopfhörers ein digitaler Funkkopfhörer zu empfehlen, der auf einer digitalen Funkübertragung, beispielsweise mittels Bluetooth, basiert. Insbesondere eliminiert diese Art der Signalübertragung das bei Infrarot Kopfhörern oftmals vorhandene unterschwellige Rauschen. Zudem ist kein Sichtkontakt zum Sender erforderlich. Im Gegensatz zu Verbindungen mittels der standardisieren Bluetooth-Schnittstelle sind Infrarot-Kopfhörer meist nur in Verbindung mit dem zugehörigen Infrarot-Sender nutzbar, was einen Betrieb an wechselnden Tonquellen deutlich erschwert.