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Grado – Vom Plattenspieler ins iPod-Zeitalter

Eine Möglichkeit für Unternehmen, um auf dem Markt leichter Fuß zu fassen und eine bestimmte Klientel anzusprechen, ist die Verwendung von eigenen Technologien, durch die man sich deutlich von Mitbewerbern distanzieren kann. Dies hat man beim Elektronikunternehmen Grado schon in den Anfangstagen erkannt und für sich genutzt. Mit großer Begeisterung für technologische Entwicklungen startete Joseph Grado sein Unternehmen Grado bereits im Jahr 1953, damals baute er seine ersten Elektroartikel in der heimischen Küche, ehe er zwei Jahre später eine Firma im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnete, gleichen neben dem Gemüseladen seines Vaters.

Die Liebe zur Musik, so heißt es im Hause Grado, war und ist der Motor für die stetige Entwicklung neuer kreativer Produkte, die den Nutzern nach und nach dem vollendeten Musikgenuss ein Stück näher bringen sollen. Heute gilt Grado als eines der traditionsreichsten Unternehmen der Audiobranche und genießt einen ausgezeichneten Ruf, der sich gleichermaßen im Studiosegment und allen anderen Bereichen der High-End Audiotechnologie über die Jahre entwickelt hat. Der gelernte Uhrmacher Grado stellte zunächst vor allem Lautsprecher und Plattenspieler mit hölzernen Tonarmen her. Nach und nach zeichnete sich die heutige Stärke des Unternehmens ab, nachdem zunächst in vielen verschiedenen Bereichen gearbeitet worden war.

Als Besitzer von einigen Dutzend Patenten sind es heute in besonderer Weise die Kopfhörer der Firma, die Grado als Marke so bekannt machen. Nicht ohne Grund wurde Unternehmensgründer Joseph Grado Anfang der 1980er in die Audi-„Hall of Fame“ aufgenommen, um seine Kreativität zu würdigen. Zu neuem alten Ruhm gelangte der Audio-Spezialist vor allem durch die hochmodernen Kopfhörer, die unternehmensüblich nach dem Prinzip der Bassreflex-Technologie funktionieren, dass den Sound von lästigen Störgeräuschen befreit.  Neben der bekannten Reference Serie mit Membranspulen-Ansatz aus dem Hause Grado, zu denen die Modelle RS 1 und RS 2 gehören, konnte in den letzten Jahren im MP3-Player-Zeitalter vor allem die Serie iGrado als Kopfhörer-Produkt zunehmend die Konsumenten überzeugen.

Die Namenswahl des jungen Grado-Produktes kommt nicht von ungefähr, sind die Modelle doch ausdrücklich für den Unterwegs-Gebrauch mit iPod und Co entwickelt worden. Doch trotz allen Fortschritts ist bei Grado auf eines Verlass: Mit Massenfertigung hat man hier nichts am Hut. Jedes Modell wird von Hand gefertigt und vor Auslieferung in den Handel auf optimale Funktion geprüft.